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Wohn- und Ferienhaus Ludorf/Müritz

 

  • Baujahr: ca. 1988/1996
  • Lage: 5 km südöstlich der Stadt Röbel/Müritz, 15 km zur Anschlussstelle Röbel/Müritz der A19, Berlin ca. 120 km, Rostock ca. 90 km
  • Adresse: Kanalweg 1, 17207 Ludorf/Müritz, Amt Röbel/Müritz, LK Mecklenburgische Seenplatte
  • Nutzfläche: Einfamilienhaus: ca. 190 qm, Ferienhaus: ca. 120 qm, diverse überdachte Nutzräume
  • Grundstücksfläche: ca. 4.115 qm
  • Eigentümer: privat
  • Preis: 490.000 €
  • Provision: 3,5 % zuzügl. der gesetzlichen MWST für den Käufer
  • Widerrufsbelehrung

 

Ludorf, die Gemeinde mit der längsten Binnenwassergrenze Deutschlands – 15 km Müritzufer, liegt 5 km südlich der kleinen Hafenstadt Röbel und nur 15 km von der gleichnamigen Autobahnabfahrt der A19 entfernt.

Die 1000-jährige Geschichte Mecklenburgs lässt sich noch heute in diesem typischen ostelbischen Gutsdorf eindrucksvoll erleben. Vom slawischen Burgwall der Morizaner, über die Anlage einer typischen deutschen Niederungsburg und Mecklenburgs berühmtester Dorfkirche aus dem 12. Jhdt., bis zum barocken Herrenhaus des 17. Jhdt. und den Wirtschaftsgebäuden des 19. Jhdt., spannt sich die Palette der Zeugnisse der wechselvollen Geschichte des Ortes.

Durch die Lage am Ufer Deutschlands größtem Binnensee hat Ludorf einen hohen Freizeitwert. Ein Hotel der gehobenen Kategorie mit einer ausgezeichneten Küche und ein Familienhotel mit Reitstall, sowie eine ganze Reihe von Ferienwohnungen befriedigen die unterschiedlichen Gästeansprüche. Die Ludorfer Marina hat 40 Liegeplätze mit allen Ver- und Entsorgungseinrichtungen.

Ein großer Teil der Gemeindefläche, besonders die Halbinseln Großer Schwerin und Steinhorn, steht unter Naturschutz. Frühjahr und Herbst ist die Zeit der Kraniche und Wildgänse. Bis zu 7.000 Kraniche sind jeden Herbst für mehrere Wochen unüberhörbare Gäste in der Ludorfer Feldmark.

Das hier zum Verkauf stehende Objekt liegt am Rande eines kleinen Wohngebietes mit freiem Blick über die Felder zur Müritz. Das 4115 qm großen Objekt besteht aus: einem Einfamilienhaus, Bj. 1988, einem Ferienhaus mit 2 Ferienwohnungen, Bj. 1996, einem großen überdachten Grillplatz/Carport, einer Garage/Werkstatt, sowie 2 weiteren Baugrundstücken.

Das Einfamilienhaus hat im Erdgeschoss Diele, Wohn- und Arbeitszimmer, sowie eine große Küche und ein Gäste WC. Im Obergeschoss befinden sich weitere 3 Zimmer und ein Bad. Das Souterrain ist ebenfalls ausgebaut und beherbergt weitere Wohn- und Nutzräume.

Die Ferienwohnung im Erdgeschoss des separaten Ferienhauses hat Küche, Bad, einen Wohnraum und 2 Schlafzimmer. Ebenfalls im EG des Ferienhauses befindet sich der z.Z. als Werkstatt/Garage genutzte Zusatzraum, sowie ein kleiner Wintergarten. Die Ferienwohnung im OG hat Küche, Bad und einen Wohn/Schlafbereich.

Haupthaus und Ferienhaus werden über eine Ölheizung im Haupthaus geheizt. Alle Versorgungen sind an das örtliche Netz angeschlossen.

An das Haupthaus angeschlossen ist ein großzügig überdachter gepflasterter Freizeitbereich, der entweder als großer Carport oder für diverse Outdoor Aktivitäten genutzt werden kann. Daran schließt ein kleiner Trockenschuppen und ein Brennholzlager an.

Das großzügige Grundstück ist gärtnerisch angelegt und hat einen kleinen und einen größeren Fischteich, sowie diverse Obstbäume.

Nach Osten, in Richtung Müritz wird das Objekt durch zwei, jeweils ca. 1000 qm große, separate Flurstücke begrenzt, die noch unbebaut sind.

Gutshaus Niendorf

 

  • Baujahr: ca. 1850/1924
  • Lage: 3 km südöstlich von Teterow an der B 104
  • Nutzfläche: Gutshaus: EG ca. 420 qm, OG/DG ca. 250 qm, Verwalterhaus: EG ca. 250qm, DG Ausbaureserve: ca. 150 qm
  • Grundstücksfläche: ca. 3.100 qm
  • Eigentümer: privat
  • Preis: VHB
  • Provision: 3,5 % zuzügl. der gesetzlichen MWST für den Käufer
  • Widerrufsbelehrung

 

3 km südöstlich von Teterow, an der B104 liegt das ehemalige Domanialgut Niendorf. 1297 erstmalig erwähnt erwarb es zunächst das Kloster Dargun und nach der Säkularisation wurde es ab 1859 als Hausgut des Domaniums geführt. Die ganze Gutsanlage mit den großen Scheunen und Ställen ist gut erhalten und wird genutzt.

Das mit roten Klinkern, wohl Mitte des 19. Jhd. erbaute Gutshaus ist einstöckig mit einem hohen Mansarddach und steht auf einem L-förmigen Grundriss. Die östliche Giebelseite ist zweigeschossig. Durch das stark abfallende Gelände erscheint auf der Rückseite ein hoher Keller aus Feldstein. 1924 wurde der zweigeschossiger Anbau an der Ostseite hinzugefügt. Ebenfalls zu dieser Zeit wird der Eingangsvorbau entstanden sein. Das Haus ist zum großen Teil unterkellert. Im Inneren sind noch einige bauzeitliche Elemente, wie Türen, Treppe und Fenster erhalten.

Das Haus steht seit vielen Jahren leer. Die Mißnutzung und mangelnde Instandhaltung während der DDR Zeit, sowie der lange Leerstand, haben ihre Spuren hinterlassen. Jedoch scheint die Substanz für eine Sanierung noch recht ordentlich zu sein.

Ebenfalls zum Verkaufsobjekt gehört die Hälfte des nordwestlich vom Gutshaus stehende ehemalige Wohnhaus. Hier stehen nochmals ca. 250 qm im Erdgeschoss und ein ausbaufähiges Dachgeschoss zur Verfügung.

Das Grundstück grenzt an den Dorfteich und hat mit einer sehr alten Eibe und zwei starken Eichen auch noch einen kleinen Altbaumbestand.

Gutsverwalterhaus Radewitz

 

  • Baujahr: wohl Anfang 18. Jahrhundert, vielleicht auch älter
  • Lage: 5 km westlich von Penkun, 3 km südöstlich von Schmölln, A11 Abfahrt Schmölln 3 km, Berlin 1,5 h, Stettin 30 min
  • Adresse: Zur Autobahn 2, 17328 Penkun, OT Radewitz, LK Vorpommern-Greifswald
  • Nutzfläche: ca. 340 qm
  • Grundstücksfläche: ca. 4.470 qm
  • Eigentümer: privat
  • Preis: 50.000 €
  • Provision: 3,5 % zuzügl. der gesetzlichen MWST für den Käufer
  • Widerrufsbelehrung

 

Etwa 5 km westlich von Penkun, in landschaftlich schöner Lage, liegt das ehemalige Gutsdorf Radewitz. Erstmalig 1289 erwähnt, hatte der Ort schon nach 1480, genau wie die umliegenden Dörfer und die Stadt Penkun, einen gemeinsamen Besitzer. Zunächst den pommerschen Herzöge gehörig, ging der Besitz schon um 1480 an die Familie von der Schulenburg über.

Im Jahre 1615 verkaufte Joachim II. v. d. Schulenburg Penkun und damit auch Radewitz an den Landrat und Landeshauptmann Henning von der Osten. Mitte des 18. Jahrhunderts kam dann der Geheime Staatsminister Ehrenreich Bogislaw von Creutz in den Besitz der Güter, dessen Tochter und Alleinerbin es dem Christian Graf von Hacke mit in die Ehe brachte. Die Familie v. Hacke blieb bis 1817 Eigentümer, bis schließlich die Familie v. d. Osten das Gut zurück erwarb und damit 1945 enteignet wurde.

Die Gutshofanlage von Radewitz dürfte bereits im 14. Jahrhundert in Teilen entstanden sein und danach ständig umgebaut, bzw. erweitert worden sein. Die Anlage des Schlosses und der ersten Form des Gartens wird wohl im Laufe des 18.Jahrhunderts durch die Familie von Hacke erfolgt sein. Hingegen die Umgestaltung des Parks zu einem englischen Landschaftsgarten durch die Familie v. d. Osten. Zu DDR Zeiten leider sehr vereinfacht, ist heute eigentlich nur noch der Park sehenswert.

Sowohl auf dem Urmesstischblatt von 1827, als auch auf dem Messtischblatt von 1887 ist das zum Verkauf stehende Haus (wohl das Haus des Gutsverwalters?) westlich des Schlosses eingezeichnet. Gleichwohl dürfte das Haus noch um einiges älter sein.

Das 7-achsige Haus steht auf einem mächtigen Feldsteinsockel und ist mit einem hohen Mansarddach bekrönt. Mit seinen, um ein Fachwerk herum, komplett aus Lehmziegeln erbauten Wänden, steht das Haus ziemlich einzigartig in der Baukultur der Region. Auch die freigelegten Tonnengewölbe des Kellers sind bemerkenswert.

Das Haus ist komplett entkernt und mit der Sicherung und behutsamen, der Einzigartigkeit des Gebäudes angemessenen, Teilsanierung wurde begonnen. Alle öffentlichen Versorgungen (Strom, Wasser, Abwasser) liegen unmittelbar am Haus an, sind jedoch noch nicht angeschlossen. Auf dem Grundstück steht außerdem ein mit den Grundmauern erhaltenes ehemaliges Stallgebäude.

Alles in allem, ein ob seiner ungewöhnlichen Bauweise überaus interessantes Objekt, dass von seinem neuen Besitzer mit Liebe und Mut zum Außergewöhnlichen angenommen werden muss!

Gutshaus Groß Wormsathen

 

  • Baujahr: 1568 & 1809 & 1906-1913
  • Lage: Kurland/Kurzeme, Riga ca. 168 km, Libau/Liepaja 72 km, Skrunda ca. 18 km
  • Nutzfläche: Herrenhaus: ca. 1.600 qm, diverse Nebengebäude
  • Grundstücksfläche: 20,73 ha
  • Eigentümer: privat
  • Preis: 885.000 €
  • Provision: 3,5 % zuzügl. der gesetzlichen MWST für den Käufer
  • Widerrufsbelehrung

 

Der Wormsahtener Gutskomplex befindet sich in einer der landschaftlich schönsten Gegenden von Kurland, zwischen den Hügeln von Embute und dem Tal der Venta/Windau. Das Herrenhaus von Wormsahten liegt ca. 1 km vor Nīkrāce, am linken Ufer des Flusses Šķērvele.Das Grundstück wird von dem schnellsten Fluss Kurlands, Šķērvelis, durchquert (im Jahr 2009 wurde er außerdem zum reinsten Fluss Lettlands erklärt).

Der ehemalige Landschaftspark war urspünglich der größte und älteste im Baltikum, der in mehreren internationalen Garten- und Parkkatalogen und den Chroniken des 18. und 19.Jahrhunderts verzeichnet war. Direkt vor dem Gutshaus ist der Fluss durch ein Wehr zu einem kleinen See aufgestaut, den man von Herrenhaus überblickt. Früher führte eine Holzbrücke aus dem Obergeschoss des Herrenhauses zum gegenübeliegenden Ufer und weiter in den Park.

Das Gut gehörte seit dem 15. Jahrhundert der urbaltischen Familie von Rosen. Die v. Rosens verloren das Gut im Zuge der schwedischen Güterreduktion, da sie sich auf die Seite des Johann Reinhold v. Patkul, dem Verteidiger der liv- und kurländischen Adelsrechte, schlug. Neuer Besitzer wurde die Familie v. Schlippenbach, auf die wohl die Bauversion von 1809 zurückgeht.

Das 1809 erschienende Buch “Malerische Wanderungen durch Kurland” des Barons Ulrich v. Schlippenbach erwähnt bereits, das auf dem Gutshof von Wormsahten ein Haus steht, das “zweistöckige, aber neue und doch alte gotische Wohnhausformen” aufweist. Außerdem beschreibt Ulrich v. Schlippenbach dort in aller Prosa den geheimnisvolle Park von Wormsathen.

Danach wechselte das Gut mehrmals den Besitzer. Nach den Baronen v. Fircks und v. Roenne kam es 1856 endgültig in die Hände der Familie v. Hahn. Diese blieben bis zur Enteignung 1922 im Besitz des Gutes.

Die Grundform des Hauses entstand wohl 1568, unter den damaligen Besitzern, der Familie v. Rosen. Auch der 1809 erfolgte Umbau des Hause scheint an der archaisch wirkenden Ansicht des Hauses nicht allzuviel geändert haben. Während der Unruhen im Jahre 1905 brannte das Haus ab und wurde unter Leitung des Rigaer Architekten Wilhelm Ludwig Nicolai Bokslaff behutsam wieder aufgebaut.

Das Haus ist zweigeschossig, 7-achsig und wird von einem gewaltigen Mansarddach gekrönt. Am Südgiebel ist ein Treppenturm angefügt. Auf der Flussseite sind die beiden mittleren Fenster, die das Türfenster (wohl ehemals der Übergang zur Brücke) einrahmen, deutlich größer dimensioniert und lockern die sonst recht streng wirkende Fassade etwas auf.

Das erste Dachgeschoss wird durch 3 große Gaupen belichtet und somit voll bewohnbar.
Das Haus wurde in den letzten Jahren zu großen Teilen saniert: Dach und Dachstuhl, Balken und Ständerwerk, neue Holzfenster und Eichentüren, Treppen und eine Fussbodenheizung für den 1. Stock vorbereitet. Das Dachgeschoss ist ebenfalls zum Ausbau vorbereitet.

Zum Ensemble gehören: ein Gärtnerhaus (200 qm), ein Gemüselager (100 qm), ein Stallgebäude, eine Scheune, Garage für 3 PKW, ein Brennholzlager, eine Sauna am Flussufer, 2 Teiche für Fischzucht, ein Brunnen (80 m) und mehrere Fundamente für landwirtschatliche Gebäude.
Das Grundstück hat eine Gesamtfläche von 20,37 ha, davon 12,37 ha Park und Wald, 6 ha Ackerland ud 2 ha der Gutskomplex.

Link zum Objekt-Video auf unserem YouTube-Kanal: https://youtu.be/JVngPJPclRQ

 

Gutshaus Nogallen

 

  • Baujahr: von 1874 bis 1880
  • Lage: ca. 120 km nordwestlich von Riga, 20 km nordöstlich von Talsi und 15 km bis zum Meer
  • Objektanschrift: „Nogales pils“, Nogale, Gemeinde Ārlava, Bezirk Talsi
  • Nutzfläche: 2330,2 qm + einstöckige Garage
  • Grundstücksfläche: 160.000 qm, davon ca. 21.000 qm Seefläche
  • Eigentümer: privat
  • Preis: 850.000 €
  • Provision: 3,5 % zuzügl. der gesetzlichen MWST für den Käufer
  • Widerrufsbelehrung

 

Das Gebiet um Nogallen gehörte im Bistum Kurland zum bischöflichen Amt Erwahlen. Lehnsherr war der letzte Bischof Herzog Magnus. Als Rittergut erscheint Nogallen Anfang des 17. Jahrhunderts im Besitz des Piltenschen Landrates Friedrich v. Brunnow. Die Familie blieb rund 100 Jahre im Besitz des Gutes bis es Niklas Georg v. Brunnow um 1710 an Magnus Georg v. Fircks verkaufte. Die Barone v. Fircks haben Nogallen fast 200 Jahre besessen. Die Witwe des Barons Ernst v. Fircks, Marie, geb. Baronesse Behr, verkaufte das Gut an Otto v. Transehe und dieser schließlich 1910 an die Baronin Marie v. Nolcken, die 1920 enteignet wurde.

Das Herrenhaus wurde nach Entwürfen des Architekten Theodor Seiler im neoklassizistischen Stil, inmitten einer schönen Landschaft erbaut. Wegen der wald- und wildreichen Gegend wurde es auch das Jagdschloss des Baron v. Fircks genannt und wegen der überaus prachtvollen Ausstattung auch das „Rundale Kurlands“.

Das zweistöckige, 12-achsige Haus steht auf einem hohen Sockelgeschoss und hat einen imposanten ionischen Portikus auf der Parkseite. Ebenfalls zum Park ausgerichtet ist ein kleiner Pavillonanbau. Die Hofseite hat ein pilastergeschmücktes 3-achsiges Portal und wirkt durch die vor die linke Seite gesetzte separate einachsige Fassade etwas unregelmäßig.

Das Interieur des Hauses ist auch heute noch, wohl auch wegen der schon in den 80iger Jahren erstmalig vorgenommenen Restaurierung, beachtlich. Neobarocke Wand- und Deckenmalereien wechseln sich ab mit Majolika Keramik an den Wänden und kunstvoll geschmückten Kaminen und majestätischen Öfen.

Von der Gartenterrasse hat man einen spektakulären Blick auf den über 2 ha großen und über 20 m tiefen See. Im ca. 3 ha großen Park sind die jahrhundertealten Eichen besonders beachtenswert.

 

Gutshaus Breechen

 

    • Baujahr: Anfang 18.Jh./ Umbau Anfang 20.Jh.
    • Lage: 1,5 km nördlich von Jarmen, 4,5 km südwestlich von Gützkow, an der alten B96, jetzt L35, 2 min. bis zur A20. Greifswald 18 km, Stralsund 55 km, Berlin 190 km entfernt. Zum Strand der Insel Usedom fährt man ca. 40 min.
    • Adresse: Peenestr. 16, 17506 Gützkow, OT Breechen, Amt Züsow, LK Vorpommern-Greifswald
    • Nutzfläche: Gutshaus mit 17 Räumen auf 2 Ebenen mit ca. 375 qm Nutzfläche, Wirtschaftshaus auf 2 Ebenen mit ca. 300 qm Nutzfläche, Keller ca. 100 qm.
    • Grundstücksfläche: 3.750 qm
    • Eigentümer: private Gesellschaft
    • Preis: 165.000 €
    • Provision: 3,5 % zuzügl. der gesetzlichen MWST für den Käufer
    • Widerrufsbelehrung

     

    B reechen ist wohl eine slawische Gründung (Brjeh – Ufer) und bezeichnete die Lage am Ufer der Peene. 1,5 km nördlich von Jarmen, dem Amt Gützkow zugehörig, liegt das Gutshaus des ehemaligen Rittergutes Breechen.

    Die älteste Nachricht über Dorf und Gut stammt aus dem Jahre 1629, da gehörte Breechen zum fürstlichen Domanio und Herzog Bogislav XIV verschrieb es seinem Kammerjunker Victor Horn zum Erbeigentum. In dessen Besitz blieb es jedoch nicht lange. 1708 ist ein Rittmeister v. Normann als Eigentümer aufgeführt, 1782 die Familie v. Hardt und 1802 die nobilitierte Wolgaster Kaufmannsfamilie v. Homeyer. Seit 1834 ist die Wolgaster Familie Schmidt Eigentümer, die dann auch 1849 in den Rittergutsmartikel aufgeführt wird.

    1928 war Ernst v. Heyden der letzte Besitzer des 266 ha großen Gutes, bevor es aufgesiedelt wurde. 1939 verzeichnet das pommersche Güteradressbuch einen Ernst Fründ als Eigentümer des 35 ha großen Resthofes, der wohl die Basis des ebenfalls dort verzeichneten Gasthofes war. Während der DDR Zeit hatte das Haus unterschiedlichste Nutzungen. Von einer ersten Heimstatt für die vielen Ostflüchtlinge bis zu einer kleinen Schuhfabrik im Wirtschaftstrakt reichte die Palette.

    Vermutlich wurde das heutige Gutshaus bereits zum Anfang des 18. Jahrhunderts errichtet und später überformt. Das von außen relativ klein wirkende eingeschossige Haus (18 x 9,5m) hat sieben Achsen und steht auf einem flachen, verputzten Sockel. Ein mächtiges Satteldach schließt das Haus nach oben ab.

    Die beiden Zwerchhäuser an den Fronten entstanden in ihrer heutigen Form wohl erst zum Anfang des 20. Jahrhunderts im Stile der Heimatschutzarchitektur des Schultze-Naumann. Die so entstandene Optik des Hauses ist recht ungewöhnlich und sucht ihresgleichen im Lande. Das an die westliche Gebäudeecke angebaute Wirtschaftsgebäude stammt vermutlich auch aus der Umbauzeit Anfang des 20. Jahrhunderts.

    Das Haupthaus ist mit einem Tonnengewölbe teilunterkellert. Es haben sich erstaunlich viele historische Ausstattungsdetails verschiedener Stilarten im Inneren des Hauses erhalten. In der Eingangshalle besteht der Fußboden aus Ölandsteinplatten, ansonsten sind sowohl Dielen und Parkettböden und in der ehemaligen Küche auch bauzeitliche Fliesen in unterschiedlichen Erhaltungszuständen vorhanden.

    Im Gartensaal befindet sich ein offener Kamin, ansonsten wurde das Haus mit Kachelöfen geheizt. Ob der großzügige Saal im Obergeschoss in der Umbauphase Anfang des 20.Jhdts entstand und wie er genutzt wurde, gilt es noch zu ergründen.

    Das Haus ist an die öffentliche Wasserver-, bzw. -entsorgung angeschlossen. Alle Hausanschlüsse wurden 2015 neu gelegt, jedoch müssen alle inneren Installationen erneuert werden.

     

Schloss Krimulda

 

  • Baujahr: 1848
  • Lage: Livland (Vidzeme), Riga 50 km, Sigulda 3 km
  • Nutzfläche: Herrenhaus 2.735 qm, Sommerresidenz 868 qm, ehemaliger Pferdestall 1726 qm, Verwalterhaus 666 qm, Scheune 708 qm, ehemalige Wagenremise 360 qm u. weitere Gebäude, insges. ca. 8303 qm in 9 Gebäuden.
  • Grundstücksfläche: 53,75 ha
  • Eigentümer: private Gesellschaft
  • Preis: 2,95 Mio.  €
  • Provision: 3,5 % zuzügl. der gesetzlichen MWST für den Käufer
  • Widerrufsbelehrung

 

K rimulda ist das touristisch wohl interessanteste Herrenhaus in Livland (Vidzeme), bzw. vielleicht sogar im ganzen Baltikum. Hoch über dem Tal der Gauja (Livländische Aa), im gleichnamigen Nationalpark gelegen, ist man im Norden im Blickkontakt zu der wunderbar restaurierten alte Deutsche Ordensburg Treiden (Turaida).

Gegenüber, mit einer Seilbahn über den Fluss verbunden, liegt das Herz der „Livländischen Schweiz“ die kleine Stadt Sigulda (Segewold), auch bekannt als Mittelpunkt des lettischen Wintersports. Nur wenige Minuten entfernt befindet sich ein Golfplatz und auch die kulinarische Umgebung ist mittlerweile gut entwickelt.

Riga ist nur 50 km entfernt und sowohl mit dem Zug, als auch über eine gut ausgebaute Fernverkehrsstraße bequem zu erreichen.

In die aufgeschriebene Geschichte trat Krimulda (Cremon) im 13. Jahrhundert mit der Inbesitznahme des linken Ufers des Gauja Flusses durch den Schwertbrüder (Livonischen) Orden. Die rechte Seite der Livländischen Aa (Gauja) gehörte zum Erzbischof von Riga und der ließ zur Absicherung im Jahre 1231 eine Burg bauen.

Die Burg war wegen ihrer exponierten Lage in der Folge häufig umkämpft und schließlich 1601 im Zuge des Schwedisch-Polnischen Krieges schwer beschädigt worden. Dabei blieb es, sie wurde nie wieder aufgebaut und ihre imposanten Ruinenreste zeugen noch heute, nur wenige Meter vom neuen Schloss entfernt, von der kriegerischen Vergangenheit.

Unter polnischer Herrschaft wurde Krimulda säkularisiert und nach der schwedischen Besetzung Livlands 1625 von König Gustav Adolf dem schwedischen Reichsrat Oxenstierna verliehen.
1664 zunächst an Johann v. Helmersen verpfändet, ging das Gut schließlich 1726 endgültig in das Eigentum von dessen Erben über.

1817 erwarb es dann der Generalleutnant Fürst Johann Lieven. Ihm folgte 1848 sein Sohn, der Landmarschall Fürst Paul Lieven und seit 1881 gehörte Krimulda wiederum dessen Sohn, Fürst Paul Lieven, der 1920 enteignet wurde.

Nach der Enteignung übernahm das lettische Rote Kreuz das Anwesen und richtete ein Sanatorium ein. Im Jahre 1928 wurden dann die dem Schloss vorgelagerte halbrunde Sommerhausresidenz errichtet. Nach dem erneuten Erringen der Selbständigkeit Lettlands wurde Krimulda privatisiert und wird bis heute als eine Art Hostel mit einfacher Ausstattung betrieben.

Das ganze hier zum Verkauf stehende Ensemble besteht aus 9 Gebäuden mit insgesamt 8300 qm Nutzfläche.

Mittelpunkt ist das Mitte des 19. Jahrhunderts erbaute klassizistische Schloss. Das ursprünglich einstöckige Haus wurde nachträglich um ein ausgebautes Mansardgeschoss erweitert. Das Haus hat 17 Achsen und wirkt, obwohl eigentlich nur mittelgroß, durch den gewaltigen Portikus viel stattlicher.

Obwohl in der klassizistischen Architektur das Dach eigentlich nicht betont wird, hat man in Krimulda das Dach in seiner Linienführung durchaus auf Silhouettenwirkung berechnet. Man setzte auf den Hauptfirst als Bekrönung einen kleinen Turm, ein sogenanntes „Belvedere“.

Die Gartenfront hat eine mittige, wiederum säulengeschmückte, Veranda.
Kurz dahinter fällt das Gelände steil ab und eröffnet einen phantastischen Blick in das Tal der Gauja (Livländische Aa).

Von den ehemaligen Wirtschaftsgebäuden des Gutes ist besonders der ehemalige Pferdestall in seiner aufwändigen klassizistischen Architektur bemerkenswert. Wie auch die meisten Gutsgebäude von dem hohen Gestaltungswillen des Erbauers zeugen.

Ein Teil der Nebengebäude sind vermietet. Die Palette reicht hier von einer touristisch vermarkteten Brennerei bis zu Wohnungen. Das gesamte hier zum Verkauf stehende Gelände umfasst 53,76 ha, was wohl der üblichen Fläche entspach, die den Gutsherren bei der Landreform 1920 gelassen wurde.

Link zum Objekt-Video auf unserem YouTube-Kanal: youtu.be/0Lb2pJzkhWA

 

Jugendherberge Zielow

 

  • Baujahr:  1936, Umbau 1957, 1971 und 2000
  • Lage: 10 km südlich von Röbel/Müritz, 15 km zur A19 Abfahrt Röbel, 90 km zum Flughafen Rostock-Laage, 140 km zum Flughafen Berlin-Tegel
  • Adresse: Seeufer 10, 17207 Ludorf, OT Zielow, Amt Röbel/Müritz, LK Mecklenburgische Seenplatte
  • Nutzfläche: 1066 qm (nur Haupthaus)
  • Grundstücksfläche: 6526 qm
  • Eigentümer: Gemeinde Ludorf
  • Kaufpreis: Gebot erbeten, Ende der Gebotsfrist: 30.9.2018
  • Provision: 5 %, zuzüglich der gesetzl. MWST für den Käufer
  • Widerrufsbelehrung

 

Ludorf, die Gemeinde mit der längsten Binnenwassergrenze Deutschlands – 15 km Müritzufer, liegt 5 km südlich der kleinen Hafenstadt Röbel und nur 15 km von der gleichnamigen Autobahnabfahrt der A19 entfernt.

Die 1000-jährige Geschichte Mecklenburgs lässt sich noch heute in diesem typischen ostelbischen Gutsdorf eindrucksvoll erleben. Vom slawischen Burgwall der Morizaner, über die Anlage einer typischen deutschen Niederungsburg und Mecklenburgs berühmtester Dorfkirche aus dem 12. Jhdt., bis zum barocken Herrenhaus des 17. Jhdt. und den Wirtschaftsgebäuden des 19. Jhdt., spannt sich die Palette der Zeugnisse der wechselvollen Geschichte des Ortes.

Durch die Lage am Ufer Deutschlands größtem Binnensee hat Ludorf einen hohen Freizeitwert. Ein Hotel der gehobenen Kategorie mit einer ausgezeichneten Küche und ein Familienhotel mit Reitstall, sowie eine ganze Reihe von Ferienwohnungen befriedigen die unterschiedlichen Gästeansprüche. Die Ludorfer Marina hat 40 Liegeplätze mit allen Ver- und Entsorgungseinrichtungen.

Das hier zum Verkauf stehende Objekt liegt ca. 1 km außerhalb des Ludorfer Ortsteil Zielow in Alleinlage direkt am Müritzufer.

Ursprünglich durch einen Berliner Ruderclub als Schutzhütte am Ufer der Müritz errichtet, begann 1936 der Umbau zu einer Jugendherberge. 1957 kam der nördliche Anbau dazu und 1971/72 erfolgte die Erweiterung des Hauptteils und Errichtung des südlichen Anbaus auf die heutige Grundfläche des Gesamtgebäudes.

Ab 2000 erfolgte dann nochmals eine grundlegende Sanierung und Modernisierung, verbunden mit dem Ausbau des Dachgeschosses. Im Haupthaus sind neben den 41 Gästezimmern mit 90 Betten, alle für den Betrieb als Jugendherberge notwenigen Räumlichkeiten, inkl. einer professionellen Küche, untergebracht.

Ein weiteres Gebäude, wohl in den 80iger Jahren erbaut, wurde als Schulungsgebäude für die Segelschule auf dem Gelände genutzt. Ein Heizhaus, eine Doppelgarage und ein ehemaliger Bunker ergänzen das Ensemble.

Herzstück des großzügigen Grundstückes ist der kleine Naturhafen mit einem kleinen Badestrand. Weiter auf dem ca. 6500 qm großen Grundstück sind 12 PKW Stellplätze mehrere begrünte Freizeit- und Spielflächen mit Grillplatz und einem Carport.

Die unmittelbare Zuwegung zum bebauten Grundstück führte bisher über ein zusätzlich gepachtetes privates Grundstück. Für den Fall, dass eine erneute Pacht oder ein Kauf dieses Grundstückes in der Zukunft nicht machbar sein sollte, wäre eine Zufahrt über zwei andere im Eigentum der Verkäuferin stehende Flurstücke herstellbar.

Link zum Objekt-Video auf unserem YouTube-Kanal: youtu.be/sMiTV3pYoLs

 

Gutshaus Kämmerich

 

  • Baujahr: 1902
  • Lage: ca. 12 km nach Dargun, ca. 15 km nach Gnoien, Autobahn A 20 in ca. 20 min. erreichbar
  • Adresse: Kämmerich 26, 17179 Altkalen, OT Kämmerich, Amt Gnoien, LK Rostock-Land
  • Nutzfläche: Vorderhaus 700 qm, Anbau ca. 350 qm
  • Grundstücksfläche: 16.076 qm
  • Eigentümer: privat
  • Kaufpreis: 795.000 €
  • Provision: 3,5 %, inkl. MWST für den Käufer
  • Widerrufsbelehrung

 

Eingebettet in die sanft hügelige Endmoränenlandschaft nördlich des Kummerower Sees liegt das ehemalige Domanialgut Kämmerich. Die kleinen Städte Dargun und Gnoien sind jeweils in ca. 15 min. zu erreichen.

Das im Jahre 1902 errichtete ehemalige Gutspächterhaus war Mittelpunkt des 563 ha großen Domanialgutes. Das Gutspächterhaus erlitt das Schicksal nahezu aller dieser Häuser nach 1945 und wurde nach der Enteignung des Gutspächters sozusagen “multifunktional” genutzt, leider jedoch nicht in Stand gehalten. Die jetzigen Eigentümer begannen im Jahre 2002 mit der Komplettsanierung.

Das Haupthaus ist zweigeschossig, steht auf einem soliden Feldsteinsockel und hat 10 x 4 Achsen. Der später hinzugefügte Anbau ist ebenfalls zweigeschossig und hat nochmals 7 x 4 Achsen. Abgeschlossen ist das Haus mit einem mächtigen Satteldach. Vor den Zwerchgiebel der Vorderfront wurde ein laubenartiger Eingangsbereich mit einer Freitreppe gesetzt. Das Haus ist auf ca. 130 qm teilunterkellert. Insgesamt verfügt das Haus über ca. 1.000 qm Nutzfläche.

Flüssiggasheizung 100 kw + als Ersatz Holzvergaser für Scheitholz 49 kw. Das Haus ist an das örtliche Wassernetz angeschlossen und das Abwasser wird über zwei abflusslose Klärgruben mit je 9000 l. entsorgt.

Neben den repräsentativen Räumen im Vorderhaus wurden bei der Sanierung/Umbau zu einer Ferienpension insgesamt 7 Ferienwohnungen von 35 – 120 qm Größe in das Haus integriert.
Zum Anwesen gehört weiterhin ein neu errichtetes Stallgebäude zur Unterbringung verschiedener Tiere. (siehe dazu auch Website: www.gutshof-kaemmerich.de)

Das insgesamt ca. 1,6 ha große Grundstück hat ein ca. 150 m lange Wassergrenze zum Kämmericher Hofsee mit einem kleinen Bootssteg. Wesentlicher Bestandteil des Grundstückes sind ebenfalls eine große Anzahl von Obstbäumen.

Das Haus wird unverändert erfolgreich als Ferienpension betrieben und hat sich seit Eröffnung eine feste Gästeklientel erarbeitet. Mit anderen Worten: es besteht eine gute Chance für einen Neueinstieg in eine naturnahe Existenz im Urlaubsland Nr. 1.

 

Gutshaus Rudbahren

 

  • Baujahr: 1934
  • Lage: unweit der Hauptstrasse von Riga nach Liepaja, ca. 156 km bis Rīga, 60 km bis Liepāja
  • Objektanschrift: Jaunrudbārži“ ,Gemeinde Rudbārži, Bezirk Skrunda, 56,643012, 21,891886
  • Nutzfläche: 650 qm
  • Grundstücksfläche: 28.400 qm
  • Eigentümer: privat
  • Preis: 85.000 €
  • Provision: 3,5 % inkl. MWST für den Käufer
  • Widerrufsbelehrung

 

Das villenartige Haus mit mehreren Nebengebäuden gehört zum ehemaligen Gutsensemble von Rudbahren in Lettland. Rudbahren ist eines der ältesten Güter der Barone von Fircks und war von 1778 bis zur Enteignung 1920 in der Familie.

Das heute noch existierende große Herrenhaus von Rudbahren stammte in seiner einfacheren, jedoch schon annähernd so großen Form wie heute, aus der Zeit um 1780. Kurz vorher hatte es der Piltensche Landrat Ewald v. Fircks vom kurländischen Herzog Peter Biron gekauft. Die erste gravierende Überformung des Hauses in dem damals beliebten Empirestil, fand im Jahre 1835 unter der Leitung des Architekten Theophil Ludwig Dicht statt. Auch die Anfänge der Gestaltung des weitläufigen 59 ha großen Waldparks sind in dieser Zeit zu suchen.

1883 war dann der nächste Umbau des Herrenhauses vollendet. Das Haus wurde zu einem imposanten Neorenaissance Herrenhaus umgebaut und um einen Querbau an beiden Enden erweitert. 1905 erlitt das Haus das Schicksal vieler baltischer Herrenhäuser, es wurde geplündert und niedergebrannt, aber 1908, unter der Regie des Architekten Leo Reynier, in neoklassizistischer Form wiederaufgebaut.

Das Anwesen rund um das hier zum Verkauf stehende Haus “Jaunrudbārži” befindet sich etwa 500 Meter von dem oben genannten Gutshaus entfernt, in schöner Lage mit einer Grundstücksfläche von ca. 2,84 Hektar. Das Grundstück ist von einer Asphaltstraße 1,5 km von der Hauptstraße begrenzt. Es gibt einen Obstgarten von 0,34 ha, einen malerischen Teich, einen Park und Alleen, sowie einige Nebengebäude.

Der Bau des relativ luxuriösen Hauses wurde 1934 abgeschlossen. Es ist ein Bau in der damaligen Architektursprache und die Säulen, Terrassen, Balkone, Treppen und Treppengeländer, Kachelöfen und Bodenfliesen sind typisch für die Architektur der Zeit.

Das dreistöckige Gebäude hat auf 650 qm Nutzfläche eine sehr beeindruckende Struktur.
Es verfügt über ca. 20 Zimmer mit mehreren sanitären Einheiten. Das Haus “Jaunrudbārži” blieb auch über die sowjetische Zeit in einem relativ guten Zustand. Es wurde als Apotheke, Sanitätsstation, Bibliothek und zu Wohnzwecken genutzt.

Das Gebäude war an eine Zentralheizung angeschlossen. Es hat fünf Schornsteine und ein Ziegeldach. Die ursprüngliche Farbe des Hauses blieb erhalten. Die Zimmer haben gestrichene Wände, Holzbohlen und Fliesenböden. Das Gebäude verfügt über hohe Decken, einen großen Keller sowie geräumige Lofts, die als Mansarde gebaut werden können.

Interessant ist noch, dass “Jaunrudbārži” eine natürliche Wasserquelle hat – in seinem Keller gibt es noch einen Brunnen, der Trinkwasser liefert.

Alle tragenden Strukturen und Wände sind in einem zufriedenstellenden Zustand, allerdings müssen etwa 90% der Fenster ersetzt werden.