Deutschland

Gutshaus Friedrichshof

Gutshaus Friedrichshof 12

Eckdaten

  • Baujahr: ca. 1880
  • Lage: 8 km südlich Pasewalk an der Landesgrenze M-V zu Brandenburg (Uckermark), die A20 ist 15 km entfernt
  • Adresse: Friedrichhof 7-8, 17309 Fahrenwalde, OT Friedrichdhof, Amt Ücker-Randow-Tal, LK Vorpommern-Greifswald
  • Nutzfläche: Kellergeschoss: 300 qm, Erdgeschoss: 355 qm, Dachgeschoss: 362 qm
  • Grundstücksfläche: 13.921 qm
  • Eigentümer: privat
  • Kaufpreis: 720.000 € VHB
  • Provision: 3,5% inkl. MwSt für den Käufer
  • Widerrufsbelehrung

Beschreibung

Ca. 8 km südlich von Pasewalk liegt das kleine ehemalige Gut Friedrichshof. Die Grenze zur Uckermark in Brandenburg ist genausoweit entfernt. Bis 1952 war Friedrichshof, als Ortsteil von Fahrenwalde, zum preußischen Landkreis Prenzlau gehörig.  Die ruhige Landschaft ringsherum ist geprägt von kleinen Söllen und weiten Feldern. Östlich vom Ort beginnt ein großes Waldgebiet.

Das Gut Friedrichshof wurde als Pertinenz (Vorwerk) zum Rittergut Bröllin gegründet. Es taucht in den Urkunden zum ersten Mal im Jahre 1745 im Zusammenhang mit dem Besitzer des Hauptgutes Bröllin, des Erb- und Gerichtsherren Johann Gottfried Prüwer, auf.

Im Jahre 1773 wurde das Gut, da hochverschuldet, an Ernst Otto v. Raven auf Groß Luckow verkauft. Dort blieb es allerdings auch nicht lange und in den nächsten Jahren und Jahrzehnten wechselte das 270 ha große Gut mehrfach den Besitzer, bis es schließlich 1931 von der Siedlungsgesellschaft “Deutscher Ostbund” aufgesiedelt wurde.

Das Baujahr des Gutshauses ist auf Grund der Bautypologie wohl um 1880 anzunehmen. 

In den Jahren 2013/2014 erfolgte eine komplette Entkernung des Hauses und eine umfangreiche Sanierungs- und Modernisierung. So wurden die Fenster, die Außentüren, im Erdgeschoss die Wand-, Decken- und Bodenbelege, sowie die Versorgungsgrundleitungen erneuert. Das Dach wurde neu gedeckt und Gauben eingebaut. Die hofseitige Terrasse wurde überdacht.

Das 11-achsige Gutshaus ist ein massiver, 1½-geschossiger Ziegelsteinbau auf einem Feldsteinsockel und vollständig unterkellert. Das Satteldach hat eine Biberschwanzeindeckung und erhielt auf der Hofseite Gauben. Die Fallrohre und Dachrinnen sind aus Zink.

Die Geschossdecken sind Gewölbedecke in Ziegelmauerwerk (Preußische Kappendecke) bzw. Holzbalkendecken. Im Inneren sind alle sanitären und Elektro-Versorgungsleitungen und Anschlüsse vorbereitet. Die Wände sind verputzt und malermäßig behandelt. Die Böden sind mit Dielen, bzw. im Keller mit Ziegelpflaster, belegt. Es wurden neue , denkmalschutzgerechte Holzfenster eingebaut. Der Eingangsbereich wurde mit einer aufwändigen neuen Eingangstür mit Oberlichtern gestaltet. Das gesamte, ca. 300 qm große Dachgeschoss ist vollständig ausbaufähig. 

Das rechteckige Grundstück ist knapp 14.000 qm groß und größtenteils von einer denkmalgeschützten Feldsteinmauer umgeben und dadurch nicht einsehbar. Der Park, bzw. der Obstgarten hat einen interessanten Baumbestand, ist jedoch zurzeit verwildert.

Die Erschließung des Grundstücks ist ortsüblich. Elektrischer Strom ist vorhanden, Wasser aus öffentlicher Versorgung, Abwasserbeseitigung über mögliche Klärgrube, Regenwasser auf dem Grundstück. Der Energiebedarf beträgt laut Energieausweis 147,6 kWh/(m2a).

Mit seiner unverbauten, absolut ruhigen Lage, inmitten einer wunderbaren Naturlandschaft und seiner Größe, ist diese Haus heutzutage eine Rarität unter den noch verfügbaren ehemaligen Gutshäusern.

Nur wenige hundert Meter entfernt liegt ein ca. 7 ha großes landwirtschaftlich genutztes Flurstück, dass zu einem aus Wald und einem verwunschenen kleinen See und zum größeren Teil aus einer Wiese besteht. Dies kann bei Interesse (z.B. für Pferdehaltung) mit erworben werden. Gebote hierfür sind erbeten.

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