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Schloss Krimulda

 

  • Baujahr: 1848
  • Lage: Livland (Vidzeme), Riga 50 km, Sigulda 3 km
  • Nutzfläche: Herrenhaus 2.735 qm, Sommerresidenz 868 qm, ehemaliger Pferdestall 1726 qm, Verwalterhaus 666 qm, Scheune 708 qm, ehemalige Wagenremise 360 qm u. weitere Gebäude, insges. ca. 8303 qm in 9 Gebäuden.
  • Grundstücksfläche: 53,75 ha
  • Eigentümer: private Gesellschaft
  • Preis: 2,95 Mio.  €
  • Provision: 3,5 % zuzügl. der gesetzlichen MWST für den Käufer

 

K rimulda ist das touristisch wohl interessanteste Herrenhaus in Livland (Vidzeme), bzw. vielleicht sogar im ganzen Baltikum. Hoch über dem Tal der Gauja (Livländische Aa), im gleichnamigen Nationalpark gelegen, ist man im Norden im Blickkontakt zu der wunderbar restaurierten alte Deutsche Ordensburg Treiden (Turaida).

Gegenüber, mit einer Seilbahn über den Fluss verbunden, liegt das Herz der „Livländischen Schweiz“ die kleine Stadt Sigulda (Segewold), auch bekannt als Mittelpunkt des lettischen Wintersports. Nur wenige Minuten entfernt befindet sich ein Golfplatz und auch die kulinarische Umgebung ist mittlerweile gut entwickelt.

Riga ist nur 50 km entfernt und sowohl mit dem Zug, als auch über eine gut ausgebaute Fernverkehrsstraße bequem zu erreichen.

In die aufgeschriebene Geschichte trat Krimulda (Cremon) im 13. Jahrhundert mit der Inbesitznahme des linken Ufers des Gauja Flusses durch den Schwertbrüder (Livonischen) Orden. Die rechte Seite der Livländischen Aa (Gauja) gehörte zum Erzbischof von Riga und der ließ zur Absicherung im Jahre 1231 eine Burg bauen.

Die Burg war wegen ihrer exponierten Lage in der Folge häufig umkämpft und schließlich 1601 im Zuge des Schwedisch-Polnischen Krieges schwer beschädigt worden. Dabei blieb es, sie wurde nie wieder aufgebaut und ihre imposanten Ruinenreste zeugen noch heute, nur wenige Meter vom neuen Schloss entfernt, von der kriegerischen Vergangenheit.

Unter polnischer Herrschaft wurde Krimulda säkularisiert und nach der schwedischen Besetzung Livlands 1625 von König Gustav Adolf dem schwedischen Reichsrat Oxenstierna verliehen.
1664 zunächst an Johann v. Helmersen verpfändet, ging das Gut schließlich 1726 endgültig in das Eigentum von dessen Erben über.

1817 erwarb es dann der Generalleutnant Fürst Johann Lieven. Ihm folgte 1848 sein Sohn, der Landmarschall Fürst Paul Lieven und seit 1881 gehörte Krimulda wiederum dessen Sohn, Fürst Paul Lieven, der 1920 enteignet wurde.

Nach der Enteignung übernahm das lettische Rote Kreuz das Anwesen und richtete ein Sanatorium ein. Im Jahre 1928 wurden dann die dem Schloss vorgelagerte halbrunde Sommerhausresidenz errichtet. Nach dem erneuten Erringen der Selbständigkeit Lettlands wurde Krimulda privatisiert und wird bis heute als eine Art Hostel mit einfacher Ausstattung betrieben.

Das ganze hier zum Verkauf stehende Ensemble besteht aus 9 Gebäuden mit insgesamt 8300 qm Nutzfläche.

Mittelpunkt ist das Mitte des 19. Jahrhunderts erbaute klassizistische Schloss. Das ursprünglich einstöckige Haus wurde nachträglich um ein ausgebautes Mansardgeschoss erweitert. Das Haus hat 17 Achsen und wirkt, obwohl eigentlich nur mittelgroß, durch den gewaltigen Portikus viel stattlicher.

Obwohl in der klassizistischen Architektur das Dach eigentlich nicht betont wird, hat man in Krimulda das Dach in seiner Linienführung durchaus auf Silhouettenwirkung berechnet. Man setzte auf den Hauptfirst als Bekrönung einen kleinen Turm, ein sogenanntes „Belvedere“.

Die Gartenfront hat eine mittige, wiederum säulengeschmückte, Veranda.
Kurz dahinter fällt das Gelände steil ab und eröffnet einen phantastischen Blick in das Tal der Gauja (Livländische Aa).

Von den ehemaligen Wirtschaftsgebäuden des Gutes ist besonders der ehemalige Pferdestall in seiner aufwändigen klassizistischen Architektur bemerkenswert. Wie auch die meisten Gutsgebäude von dem hohen Gestaltungswillen des Erbauers zeugen.

Ein Teil der Nebengebäude sind vermietet. Die Palette reicht hier von einer touristisch vermarkteten Brennerei bis zu Wohnungen. Das gesamte hier zum Verkauf stehende Gelände umfasst 53,76 ha, was wohl der üblichen Fläche entspach, die den Gutsherren bei der Landreform 1920 gelassen wurde.

Link zum Objekt-Video auf unserem YouTube-Kanal: youtu.be/0Lb2pJzkhWA

 

Jugendherberge Zielow

 

  • Baujahr:  1936, Umbau 1957, 1971 und 2000
  • Lage: 10 km südlich von Röbel/Müritz, 15 km zur A19 Abfahrt Röbel, 90 km zum Flughafen Rostock-Laage, 140 km zum Flughafen Berlin-Tegel
  • Adresse: Seeufer 10, 17207 Ludorf, OT Zielow, Amt Röbel/Müritz, LK Mecklenburgische Seenplatte
  • Nutzfläche: 1066 qm (nur Haupthaus)
  • Grundstücksfläche: 6526 qm
  • Eigentümer: Gemeinde Ludorf
  • Kaufpreis: Gebot erbeten
  • Provision: 5 %, zuzüglich der gesetzl. MWST für den Käufer

 

Ludorf, die Gemeinde mit der längsten Binnenwassergrenze Deutschlands – 15 km Müritzufer, liegt 5 km südlich der kleinen Hafenstadt Röbel und nur 15 km von der gleichnamigen Autobahnabfahrt der A19 entfernt.

Die 1000-jährige Geschichte Mecklenburgs lässt sich noch heute in diesem typischen ostelbischen Gutsdorf eindrucksvoll erleben. Vom slawischen Burgwall der Morizaner, über die Anlage einer typischen deutschen Niederungsburg und Mecklenburgs berühmtester Dorfkirche aus dem 12. Jhdt., bis zum barocken Herrenhaus des 17. Jhdt. und den Wirtschaftsgebäuden des 19. Jhdt., spannt sich die Palette der Zeugnisse der wechselvollen Geschichte des Ortes.

Durch die Lage am Ufer Deutschlands größtem Binnensee hat Ludorf einen hohen Freizeitwert. Ein Hotel der gehobenen Kategorie mit einer ausgezeichneten Küche und ein Familienhotel mit Reitstall, sowie eine ganze Reihe von Ferienwohnungen befriedigen die unterschiedlichen Gästeansprüche. Die Ludorfer Marina hat 40 Liegeplätze mit allen Ver- und Entsorgungseinrichtungen.

Das hier zum Verkauf stehende Objekt liegt ca. 1 km außerhalb des Ludorfer Ortsteil Zielow in Alleinlage direkt am Müritzufer.

Ursprünglich durch einen Berliner Ruderclub als Schutzhütte am Ufer der Müritz errichtet, begann 1936 der Umbau zu einer Jugendherberge. 1957 kam der nördliche Anbau dazu und 1971/72 erfolgte die Erweiterung des Hauptteils und Errichtung des südlichen Anbaus auf die heutige Grundfläche des Gesamtgebäudes.

Ab 2000 erfolgte dann nochmals eine grundlegende Sanierung und Modernisierung, verbunden mit dem Ausbau des Dachgeschosses. Im Haupthaus sind neben den 41 Gästezimmern mit 90 Betten, alle für den Betrieb als Jugendherberge notwenigen Räumlichkeiten, inkl. einer professionellen Küche, untergebracht.

Ein weiteres Gebäude, wohl in den 80iger Jahren erbaut, wurde als Schulungsgebäude für die Segelschule auf dem Gelände genutzt. Ein Heizhaus, eine Doppelgarage und ein ehemaliger Bunker ergänzen das Ensemble.

Herzstück des großzügigen Grundstückes ist der kleine Naturhafen mit einem kleinen Badestrand. Weiter auf dem ca. 6500 qm großen Grundstück sind 12 PKW Stellplätze mehrere begrünte Freizeit- und Spielflächen mit Grillplatz und einem Carport.

Die unmittelbare Zuwegung zum bebauten Grundstück führte bisher über ein zusätzlich gepachtetes privates Grundstück. Für den Fall, dass eine erneute Pacht oder ein Kauf dieses Grundstückes in der Zukunft nicht machbar sein sollte, wäre eine Zufahrt über zwei andere im Eigentum der Verkäuferin stehende Flurstücke herstellbar.

Link zum Objekt-Video auf unserem YouTube-Kanal: youtu.be/sMiTV3pYoLs

 

Gutshaus Rudbahren

 

  • Baujahr: 1934
  • Lage: unweit der Hauptstrasse von Riga nach Liepaja, ca. 156 km bis Rīga, 60 km bis Liepāja
  • Objektanschrift: Jaunrudbārži“ ,Gemeinde Rudbārži, Bezirk Skrunda, 56,643012, 21,891886
  • Nutzfläche: 650 qm
  • Grundstücksfläche: 28.400 qm
  • Eigentümer: privat
  • Preis: 85.000 €
  • Provision: 3,5 % inkl. MWST für den Käufer

 

Das villenartige Haus mit mehreren Nebengebäuden gehört zum ehemaligen Gutsensemble von Rudbahren in Lettland. Rudbahren ist eines der ältesten Güter der Barone von Fircks und war von 1778 bis zur Enteignung 1920 in der Familie.

Das heute noch existierende große Herrenhaus von Rudbahren stammte in seiner einfacheren, jedoch schon annähernd so großen Form wie heute, aus der Zeit um 1780. Kurz vorher hatte es der Piltensche Landrat Ewald v. Fircks vom kurländischen Herzog Peter Biron gekauft. Die erste gravierende Überformung des Hauses in dem damals beliebten Empirestil, fand im Jahre 1835 unter der Leitung des Architekten Theophil Ludwig Dicht statt. Auch die Anfänge der Gestaltung des weitläufigen 59 ha großen Waldparks sind in dieser Zeit zu suchen.

1883 war dann der nächste Umbau des Herrenhauses vollendet. Das Haus wurde zu einem imposanten Neorenaissance Herrenhaus umgebaut und um einen Querbau an beiden Enden erweitert. 1905 erlitt das Haus das Schicksal vieler baltischer Herrenhäuser, es wurde geplündert und niedergebrannt, aber 1908, unter der Regie des Architekten Leo Reynier, in neoklassizistischer Form wiederaufgebaut.

Das Anwesen rund um das hier zum Verkauf stehende Haus “Jaunrudbārži” befindet sich etwa 500 Meter von dem oben genannten Gutshaus entfernt, in schöner Lage mit einer Grundstücksfläche von ca. 2,84 Hektar. Das Grundstück ist von einer Asphaltstraße 1,5 km von der Hauptstraße begrenzt. Es gibt einen Obstgarten von 0,34 ha, einen malerischen Teich, einen Park und Alleen, sowie einige Nebengebäude.

Der Bau des relativ luxuriösen Hauses wurde 1934 abgeschlossen. Es ist ein Bau in der damaligen Architektursprache und die Säulen, Terrassen, Balkone, Treppen und Treppengeländer, Kachelöfen und Bodenfliesen sind typisch für die Architektur der Zeit.

Das dreistöckige Gebäude hat auf 650 qm Nutzfläche eine sehr beeindruckende Struktur.
Es verfügt über ca. 20 Zimmer mit mehreren sanitären Einheiten. Das Haus “Jaunrudbārži” blieb auch über die sowjetische Zeit in einem relativ guten Zustand. Es wurde als Apotheke, Sanitätsstation, Bibliothek und zu Wohnzwecken genutzt.

Das Gebäude war an eine Zentralheizung angeschlossen. Es hat fünf Schornsteine und ein Ziegeldach. Die ursprüngliche Farbe des Hauses blieb erhalten. Die Zimmer haben gestrichene Wände, Holzbohlen und Fliesenböden. Das Gebäude verfügt über hohe Decken, einen großen Keller sowie geräumige Lofts, die als Mansarde gebaut werden können.

Interessant ist noch, dass “Jaunrudbārži” eine natürliche Wasserquelle hat – in seinem Keller gibt es noch einen Brunnen, der Trinkwasser liefert.

Alle tragenden Strukturen und Wände sind in einem zufriedenstellenden Zustand, allerdings müssen etwa 90% der Fenster ersetzt werden.

 

Gutshaus Kämmerich

 

  • Baujahr: 1902
  • Lage: ca. 12 km nach Dargun, ca. 15 km nach Gnoien, Autobahn A 20 in ca. 20 min. erreichbar
  • Adresse: Kämmerich 26, 17179 Altkalen, OT Kämmerich, Amt Gnoien, LK Rostock-Land
  • Nutzfläche: Vorderhaus 700 qm, Anbau ca. 350 qm
  • Grundstücksfläche: 16.076 qm
  • Eigentümer: privat
  • Kaufpreis: 970.000 €
  • Provision: 3,5 %, inkl. MWST für den Käufer

 

Eingebettet in die sanft hügelige Endmoränenlandschaft nördlich des Kummerower Sees liegt das ehemalige Domanialgut Kämmerich. Die kleinen Städte Dargun und Gnoien sind jeweils in ca. 15 min. zu erreichen.

Das im Jahre 1902 errichtete ehemalige Gutspächterhaus war Mittelpunkt des 563 ha großen Domanialgutes. Das Gutspächterhaus erlitt das Schicksal nahezu aller dieser Häuser nach 1945 und wurde nach der Enteignung des Gutspächters sozusagen “multifunktional” genutzt, leider jedoch nicht in Stand gehalten. Die jetzigen Eigentümer begannen im Jahre 2002 mit der Komplettsanierung.

Das Haupthaus ist zweigeschossig, steht auf einem soliden Feldsteinsockel und hat 10 x 4 Achsen. Der später hinzugefügte Anbau ist ebenfalls zweigeschossig und hat nochmals 7 x 4 Achsen. Abgeschlossen ist das Haus mit einem mächtigen Satteldach. Vor den Zwerchgiebel der Vorderfront wurde ein laubenartiger Eingangsbereich mit einer Freitreppe gesetzt. Das Haus ist auf ca. 130 qm teilunterkellert. Insgesamt verfügt das Haus über ca. 1.000 qm Nutzfläche.

Flüssiggasheizung 100 kw + als Ersatz Holzvergaser für Scheitholz 49 kw. Das Haus ist an das örtliche Wassernetz angeschlossen und das Abwasser wird über zwei abflusslose Klärgruben mit je 9000 l. entsorgt.

Neben den repräsentativen Räumen im Vorderhaus wurden bei der Sanierung/Umbau zu einer Ferienpension insgesamt 7 Ferienwohnungen von 35 – 120 qm Größe in das Haus integriert.
Zum Anwesen gehört weiterhin ein neu errichtetes Stallgebäude zur Unterbringung verschiedener Tiere. (siehe dazu auch Website: www.gutshof-kaemmerich.de)

Das insgesamt ca. 1,6 ha große Grundstück hat ein ca. 150 m lange Wassergrenze zum Kämmericher Hofsee mit einem kleinen Bootssteg. Wesentlicher Bestandteil des Grundstückes sind ebenfalls eine große Anzahl von Obstbäumen.

Das Haus wird unverändert erfolgreich als Ferienpension betrieben und hat sich seit Eröffnung eine feste Gästeklientel erarbeitet. Mit anderen Worten: es besteht eine gute Chance für einen Neueinstieg in eine naturnahe Existenz im Urlaubsland Nr. 1.

 

Pfarrhaus Polchow

 

  • Baujahr: 1840
  • Lage: 10 km östlich von Laage, die A 19 ist ca. 20 km, die A20 ca. 15 km entfernt.
  • Adresse: Polchower Str. 52, 18299 Wardow, OT Polchow, LK Rostock-Land
  • Nutzfläche: ca. 530 qm (Anbau ca. 45 qm)
  • Grundstücksfläche: 7425 qm Erbpacht auf 99 Jahre + 2,5 ha gepachtete Wiese für Tierhaltung
  • Eigentümer: privat
  • Kaufpreis: 550.000 € VHB
  • Provision: 3,5 %, inkl. MWST für den Käufer

 

Etwa 10 km östlich der Stadt Laage, inmitten der „Mecklenburgischen Schweiz“ liegt das ehemalige Gutsdorf Polchow. Über eine der typischen Mecklenburgischen Alleen zu erreichen, kündet schon weithin sichtbar der Turm der Polchower Kirche den Ort an.

1216 erstmals erwähnt, gehörte Polchow zunächst dem Kloster Dargun. Nach der Säkularisation belehnte der Herzog die zum Mecklenburgischen Uradel gehörende Familie v. Moltke mit Polchow. 1728 verkauften die v. Moltke das Gut an den Oberhofmeister und Klosterhauptmann von Dobbertin Henning Friedrich Graf von Bassewitz.

Im 19. Jahrhundert wechselten die Besitzer mehrfach, Anfang des 20. Jahrhunderts waren die
v. Lowtzow Eigentümer des ca. 620 ha großen Gutes. Die heutige Neogotischen Polchower Kirche wurde 1891 neu errichtet, nachdem der alte, baufällige Vorgängerbau abgerissen wurde. Auf dem Friedhof steht eine ca. 1000-jährige Sommerlinde. Sie gilt als die älteste Linde Mecklenburgs.
Gleich neben der Kirche steht das jetzt zum Verkauf stehende denkmalgeschützte Pfarrhaus. Dieses wurde im Jahre 1840 als Fachwerkkonstruktion erbaut und ist im Wesentlichen in seiner Grundstruktur unverändert.

Das 9-achsige Haus wird von einem Satteldach mit Biberschwanzdachziegeln bekrönt.
An der linken Seite existiert ein ca. 45 qm Anbau, der sowohl vom Haupthaus zugängig, als auch separat zu betreten ist und z. Z. als Einliegerwohnung genutzt wird. Das Erdgeschoss hat ca. 315 qm und gliedert sich in Diele, Garten-, Arbeits-, Esszimmer, Bibliothek, etc. sowie eine Küche mit einer bemerkenswerten bauzeitlichen Esse. Das Obergeschoss ist auf ca. 280 qm komplett ausgebaut und beherbergt mit mehreren Bädern weitere Wohneinheiten. Zum Garten schließt sich eine große Terrasse an.

Die jetzigen Eigentümer haben das Haus in den Jahren 2002-2006 umfänglich, jedoch behutsam saniert. Das beinhaltet die Sanierung der Fassade, des Daches, inkl. Dämmung, des Fundamentes, die Neugestaltung der Innenräume im EG, die Sanierung bzw. den Ausbau der Zimmer im DG, sowie die Neugestaltung des Gartens inkl. der Terrasse. Die Fußböden bestehen sowohl aus Dielen und Parkett und in der Diele aus hochwertigen Fliesen.
Zur Heizung dient eine 50 KW Gastherme, jedoch wurden insges. 4 funktionsfähige Kachelöfen belassen und es gibt weiterhin 3 Kaminöfen im Haus. Das Abwasser wird über eine biologische Kläranlage gereinigt.
Der Baumbestand auf dem parkähnlichen Grundstück besteht aus einer Anzahl von Laubbäumen, Fichten, Tannen und einer Reihe von Obstbäumen. Das Grundstück wird im Süden vom kleinen Fluss Polchow begrenzt und ist eingezäunt, bzw. die Einfahrt mit einer elektr. Toranlage verschlossen.

 

Gutsanlage Blücherhof

 

  • Baujahr: 1904 – 1930
  • Lage: nördliche Mecklenburgische Seenplatte, zwischen Waren (Müritz) und Teterow, A19 ca. 15 km entfernt.
  • Adresse: LK Mecklenburgische Seenplatte, Amt Seenlandschaft Waren, 17194 Klocksin, OT Blücherhof
  • Nutzfläche: siehe Einzelaufstellung
  • Grundstücksfläche: ca. 47.289 qm
  • Eigentümer: privat
  • Kaufpreis: 1.200.000 €
  • Provision: 3,5 %, inkl. MWST für den Käufer

 

Nördlich von Waren (Müritz), am Rande der Mecklenburgischen Schweiz, liegt der Blücherhof. Ursprünglich zu Lütgendorf gehörig, wurde der heutige Hof 1789 mit dem Besitzübergang auf Helmut Ludwig v. Blücher neu errichtet und später in Blücherhof umbenannt.

Lütgendorf/Blücherhof ist eine der ältesten urkundlich erwähnten Orte in Mecklenburg. Bereits 1112 ist die Familie v. Linstow hier nachgewiesen. Im Zuge der Ostkolonisation wurde dann ein Kreuzritter Hinrich v. Linstow im Jahre 1171 erwähnt. Die v. Linstow bewirtschafteten das Gut bis zum Aussterben der Familie im Jahre 1752.

Danach wechselte es mehrfach den Besitzer, bevor es 1789 Helmut Ludwig v. Blücher erwarb. Auch die v. Blücher blieben nicht lange im Besitz des 947 ha großen Gutes.

Nach wiederum mehrfachen Besitzerwechsel erwarb es 1904 der in St. Petersburg geborenen Privatgelehrte und Naturforscher Prof. Dr. Alexander Koenig. Dieser ließ den Gutspark von dem Rigaer Stadtgartendirektor Georg Kuphalt zu einem dendrologischen Garten mit Gehölzen aus aller Welt umgestalten, der heute unter Denkmalschutz steht und 2003 sogar Außenstandort der IGA war. Neben dem Herrenhaus wurde auch die komplette Gutsanlage neu gestaltet. Hierfür zeichnete der Berliner Architekt Gustav Holland verantwortlich. Entstanden ist eine bemerkenswerte Architektur unter Verwendung von besten Baumaterialien und den neuesten Baumethoden der damaligen Zeit. Blücherhof ist damit eine der wenigen vollständig erhaltenen Gutsanlagen in Mecklenburg.

Nach 1945 diente das Schloss als Kinderheim und die Gutsanlage als Wirtschaftshof der LPG. Im Jahre 1996 erwarben die jetzigen Eigentümer das Gutshofareal (ohne das Schloss) und begannen mit der Sanierung.

Das zum Verkauf stehende Ensemble besteht aus:

dem großen, 2-geschossigen ehemaligen Ackerpferdestall (Baudenkmal), Ziegelsteinmauerwerksbau mit vorgeblendetem Feldstein, mit den Werkstatt- und Büroräumen der bis Ende 2017 produzierenden Spezialbaufirma für Erntemaschinen. Umbauter Raum: ca. 10.000 cbm. Baujahr 1909, Sanierung und Umbau 1995-97.

dem ehemaligen Marstall (Baudenkmal), zweigeschossiger Ziegelsteinbau mit der historischen holzvertäfelten Sattelkammer. Baujahr ca. 1905-10. Umbauter Raum: ca. 6.000 cbm. Leerstehend, Teile genutzt für Gastronomie und Veranstaltungen.

dem Speicher (Baudenkmal), 4-geschossiger Ziegelsteinbau, Baujahr 1905 mit 4 x 350 qm Geschossflächen, genutzt als Atelier, Lager und Veranstaltungsort.

der Stellmacherei (Baudenkmal), eingeschossiger Ziegelbau mit vorgeblendeten Feldstein, Baujahr 1905, modernisiert 1997. Umbauter Raum: ca. 1100 cbm. Nutzung: Werkstatt

dem Gutsverwaltungshaus (Baudenkmal), 2-geschossiger Massivbau, voll unterkellert, teilweise ausgebauten Dachgeschoss. Grundfläche: ca. 1.390 qm, Baujahr 1927-30, Sanierung und Umbau 1999-2004. Nutzung: 2 Mietwohnungen, 10 Ferienwohnungen, 1 großer Festsaal mit Frühstücksküche und Kaffeestube, 2 Schulungsräume, großzügige Nebenräume und Sauna im Souterrain/Kellergeschoss. Hier befindet sich die Herberge Blücherhof: www.herberge-bluecherhof.de

dem ehemaligen Taubenhaus (Baudenkmal), zweigeschossiger Massivbau, Erdgeschoss Natursteinmauerwerk, OG Fachwerk. Baujahr 1905-07, Grundfläche: ca. 64 qm. Saniert und als Cafe mit Außenbereich betrieben. www.dubenhus.de

einem leerstehenden Wohnhaus, eingeschossiger Massivbau mit Anbau, ca. 225 qm Grundfläche, Baujahr 1950 (Anbau ca. 1988), mit ca. 2400 qm Gartenland.

Das Ensemble verfügt über eine eigene, 2011 errichte biologische Abwasseranlage.
Ferngas liegt an, ist jedoch nicht in Verwendung, da mit Flüssiggas geheizt wird. Schnelles Internet vorhanden.

Das gesamte Ensemble eignet sich durch seine interessanten und großzügigen historischen Räumlichkeiten und seine hervorragende Lage in der Mecklenburgischen Seenlandschaft zum Betrieb eines außergewöhnlichen Rückzugsortes mit entsprechenden Eventmöglichkeiten.

 

Gutshaus Groß Schönfeld

 

  • Baujahr: 2.Hälfte 18.Jh.
  • Lage: 10 km östlich Neustrelitz, 25 km südwestlich Neubrandenburg
  • Adresse: LK Mecklenburgische Seenplatte, 17237 Blankensee, OT Groß Schönfeld
  • Nutzfläche: Gutshaus: ca. 700 qm, Wirtschaftshaus: ca. 400 qm
  • Grundstücksfläche: ca. 1.390 qm
  • Eigentümer: privat
  • Kaufpreis: 80.000 € VHB
  • Provision: 3,5 %, inkl. MWST für den Käufer

 

Etwa 10 km östlich von Neustrelitz, am nördlichen Rand des Serrahner Teils des Müritz Nationalparks, liegt das ehemalige Gutsdorf Groß Schönfeld. Der Rödliner See bildet die westliche Grenze des Ortes.

1356 erstmalig erwähnt, trat während des 30-jährigen Krieges zunächst die Familie v. Jasmund als Eigentümer des Gutes auf. Der Krieg entvölkerte das Dorf dann auch völlig. Die v. Jasmund blieben bis 1803 im Besitz des Gutes. Im selben Jahr verkauften sie es an die herzogliche Kammer, die es dann zum Domanium legte.

Letzter Pächter des 586 ha großen Gutes war ein Herr Hauck, bevor Groß Schönfeld 1935 von der Deutschen Ansiedlungsbank Berlin übernommen wurde. Das Gut wurde aufgesiedelt und das Gutshaus mit einem Resthof von 100 ha von Hermann Sievers übernommen. Dieser wurde dann in Folge der Bodenreform enteignet.

Es folgte die übliche Nutzung während der DDR Zeit mit Wohnungen, Kulturraum, Gaststätte und Dorfkonsum. Erst im Jahre 2002 wurde es an die jetzigen Besitzer verkauft.

Die Errichtung des Gutshauses muss wohl für die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts datiert werden. Auf der Direktionalkarte von 1756 ist jedenfalls noch die alte Hofanlage westlich des heutigen Herrenhauses zu sehen und erst 1812 ist das jetzige Haus zu erkennen. Das eingeschossige 11-achsige Haus ist massiv über einem Feldsteinsockel gemauert und zu ¾ unterkellert. Ein ausgebautes Mansarddach schließt das Haus ab. Die mittleres 3 Achsen sind hofseitig durch ein zweiachsiges Zwerchhaus mit einem Dreiecksgiebel betont.

Um 1900 wurde das Haus nochmals umgestaltet. Im Erdgeschoss hat man den 3 mittleren Achsen eine halbrunde geschlossene Altane auf vier dorischen Säulen vorgestellt. Eine zweiflügelige großflächig verglaste Tür mit feststehenden Oberlicht führt ins Haus.

Der zweigeschossige, als Ziegelrohbau über einem Feldsteinsockel errichtete Wirtschaftsflügel wurde 1889 hinzugefügt. Der Bau ist unterkellert und hat ein Flachdach. Die beiden anderen Anbauten hatten möglicherweise vorher leicht konstruierte Vorgänger wie Wintergärten oder einfache Überdachungen. Die Wände im Inneren des Hauses waren ursprünglich als sichtbare Fachwerkskonstruktion mit verputzten Lehmstakenfeldern ausgebildet.

Nach 1945 wurde das Haus innen, entsprechend der jeweiligen Nutzung, mehrfach umgebaut. Es sind allerdings noch einige bauzeitliche Einbauten, wie Türen, Treppen, etc. erhalten. Strom, Wasser und Abwasser liegen an, Ofen- bzw. Elektroheizung.

Der jetzige Zustand des Hauses ist optisch nicht sehr ansprechend, es muss komplett entkernt werden und alle Installationen erneuert werden. Soweit zu erkennen, ist die Bausubstanz jedoch noch in einem für das Alter des Hauses vertretbaren Zustand.

Vor dem Haus stehen zwei mächtige Linden, die möglicherweise schon zur Errichtung des Hauses gepflanzt wurden. Vom Haus sind es nur ca. 300 m zum Rödliner See.

 

Speck – Haus am See

 

  • Baujahr: 1994/2004
  • Lage: Im Müritz Nationalpark, die Stadt Waren (Müritz) ist ca. 15 km entfernt
  • Adresse: LK Mecklenburgische Seenplatte, 17192 Kargow, OT Speck, Speck 27
  • Nutzfläche: beide Häuser ca. 577 qm, Anzahl Zimmer: 10
  • Grundstücksfläche: ca. 7.464 qm
  • Eigentümer: privat
  • Kaufpreis: 1.860.000 €
  • Provision: 3,5 %, inkl. MWST für den Käufer

 

Südöstlich von Waren, inmitten des Müritz Nationalparks liegt das kleine Dorf Speck. Urkundlich wird Speck 1274 erstmals erwähnt. Seit dem 14. Jahrhundert war das Dorf Pertinenz zu Ankershagen und damit im Besitz der Familie v. Holstein. Ab 1752 folgte die Familie v. Rohr und ab 1812 die v. Haugwitz im Besitz des Dorfes.

1929 schließlich wurde Speck und die umfangreichen Waldflächen östlich der Müritz an den Leipziger Großunternehmer und Staatsrat Dr. Kurt Herrmann verkauft. Dieser richtete dort ein umfangreiches Jagdgebiet ein. Häufiger Gast: der Generalfeldmarschall und „Reichsjägermeister“ Hermann Göring.

Heute ist das Nationalparkdorf Speck wegen seiner idyllischen Lage im Nationalpark, umgeben von Seen und wirklich unberührter Natur, ein idealer Rückzugsort in unserer hektischen Zeit. Die Müritz, der größte deutsche Binnensee, liegt in unmittelbarer Nachbarschaft.

Das hier zum Verkauf stehende Hausensemble besteht aus zwei nebeneinanderliegenden Wohnhäusern. Haus 1 ist das ehemalige Forsthaus des Gutes und wurde im Jahre 1994 vollständig saniert. Es besitzt ca. 290 qm Wohnfläche, die sich auf einen ca. 100 qm großen Erdgeschoßwohnraum mit mittig angeordneten Kamin und Zugang zur Wohnküche und das großzügig ausgebaute Dachgeschoss mit 3 Wohnräumen und dem Hauptbad aufteilen.

Haus 2 war die ehemalige Scheune und wurde im Jahre 2004 zu einem komfortablen Wohnhaus mit Reetdach ausgebaut. Ca. 287 qm Wohnraum verteilen sich auf 3 Ebenen. Diese sind durch einen galerieartigen Aufgang miteinander verbunden. Von 2 Terrassen hat man einen traumhaften Ausblick in die Natur des Nationalparks.

Weiter auf dem Grundstück: ein Doppelcarport, ein Saunahaus, sowie eine Garage. Die angrenzende zweite Grundstücksfläche ist zur Zeit unbebaut und hat einen Zugang mit privatem Steg zum Hofsee.
Kurzum ein traumhaftes Domizil, wie es mit dieser Lage schwerlich ein zweites Mal zu finden ist!

 

Gutshaus Saßmacken

 

  • Baujahr: 1886
  • Lage: Kurland, 16 km bis Talsi, 133 km bis Riga
  • Objektanschrift: Saßmacken, Liepu iela 19, Valdemārpils, Bezirk Talsi
  • Nutzfläche: ca. 1.700 qm
  • Grundstücksfläche: 34.130 qm
  • Eigentümer: privat
  • Preis: 230.000 €
  • Provision: 3,5 % inkl. MWST für den Käufer

 

Im nördlichen Teil Kurlands, am Rande der Stadt Valdemārpils und am Westufer des Sasmaka Sees, liegt das ehemalige Gutshaus Saßmacken. Die Kreisstadt Talsi ist 16 km und Riga ist 133 km entfernt. Bis zur Ostseeküste sind es nur ca. 20 km.

Das ehemalige Herrenhaus ist ein lokales Kulturdenkmal und wurde im Jahre 1886 im Neugotik Stil erbaut. Vor dem Gutshaus steht eine mächtige, vielästige Linde, die die größte Linde im Baltikum ist. Der Baumstammumfang beträgt 8,5 m. Eine Kanone aus dem 17. Jahrhundert bewacht den Baum.

Letzte Eigentümer vor der Enteignung war die Familie von Heucking. Von 1949 bis 1980 wurde das Haus als Schule genutzt. Seit längerem steht das Haus leer.

 

Gutshaus Arendole

 

  • Baujahr: ca. 1895
  • Lage: Lettgallen, 40 km von Jēkabpils (Jakobstadt), ca. 210 km bis Riga
  • Objektanschrift: Arendoles muiža, Arendole, Rožkalnu Gemeinde, Vārkava Bezirk, LV-5325
  • Nutzfläche: Herrenhaus 1350 qm, Leutehaus 530 qm, Scheune 200 qm, Eiskeller 100 qm, Pferdeställe (Ruinen) ca. 2000 qm
  • Grundstücksfläche: 160 000 qm
  • Eigentümer: privat
  • Preis: 650.000 €
  • Provision: 3,5 % inkl. MWST für den Käufer

 

Das ehemalige Gut Arendole liegt in Latgalen, im Bezirk Preili am Ufer des Flusses Dubna, eines Nebenflusses der Düna. Daugavpils (Dünaburg), zweitgrößte Stadt Lettlands, ist 40 Kilometern entfernt. Für Liebhaben der modernen Kunst sei noch erwähnt, dass sich in Daugavplis, der Geburtsstadt von Mark Rothko, ein neues bemerkenswertes Kunsthaus des Malers befindet.

Arendole wurde bereits im 16. Jahrhundert erwähnt und der Name stammt vermutlich vom ersten Besitzer Arent von Dalen. Am Ende des 18. Jahrhunderts war Arendole Besitz der Grafen Sieberg und zum Anfang des 19. Jahrhunderts wurde es Eigentum der Grafen Plater. Damit begann für Arendole die Ära der Grafen Plater-Sieberg. Bekannt ist noch das erste Dokument in lettischer Sprache zur Befreiung der Leibeignen, aufgesetzt im Herrenhaus Arendole im Jahre 1861 von Graf Stanislav Plater-Sieberg.

Das unter Denkmalschutz stehende Gutsensemble ist in der Region Latgalen in seiner architektonischen Form durchaus ungewöhnlich. Das Herrenhaus, das im Zentrum des Gutes liegt, hat zwei lange Flügel, die einen rechten Winkel bilden. Der kleine, an eine Kirche erinnernde, oktogonale Turm steht seitlich zur Hausfront. Über eine Freitreppe erreicht man die schöne Holzveranda, die den Eingang schmückt. Eine Enfilade verbindet die kleine Halle mit den Zimmern. Im Inneren sind noch einige Details der ursprünglichen Ausstattung, wie Stuckdecken und einige schöne, große, funktionierende Öfen.

Der Park ist noch in seiner ursprünglichen Anlage gut zu erkennen und wird vom Fluss Dubna durchflossen. Arendole wurde wohl ursprünglich als Jagdschloss erbaut. Seine Besitzer nutzten die weiten Wälder der Region um zu jagen und danach im Schloss zu wohnen und zu feiern.

Nach der Enteignung haben sich die Nutzungen von Zeit zu Zeit geändert und alle Ergänzungen des Ensembles, die heute zu sehen sind, waren der jeweiligen Zeit geschuldet. Im Herrenhaus wird heute eine kleine Pension betrieben. Die jetzigen Eigentümer haben einige weitere Entwicklungsideen und sind bereit weiter zu assistieren und zu helfen.

Bemerkenswert ist noch die Natur rings um das Anwesen. Die Dubna mäandert durch das Grundstück und bringt das Thema Wasser mit in die Landschaft. Mit anderen Worten, Arendole ist der geeignete Platz für einen Naturliebhaber, der die Abgeschiedenheit und die absolute Naturnähe sucht.